Die Weinberge
Die Weinberge von Orahovica befinden sich in der unberührten Natur Slawoniens in einer Landschaft von atemberaubender Schönheit und Vielfalt am Rande des UNESCO Geoparks Papuk. Außergewöhnliche natürliche Vielfalt, geologische Komplexität und spezifisches Mikroklima machen die Orahovica-Landschaft ideal für den Anbau von Weinreben und die Weinherstellung.
Die Gesamtfläche der Weinberge beträgt:
Die Weinberge auf 160 bis 250 Metern über dem Meeresspiegel mit südlicher Exposition bieten perfekte Bedingungen für den Anbau von Trauben höchster Qualität. Die einzigartigen Bedingungen verleihen dem Wein die Komplexität und den Geschmack des Ortes, an dem er hergestellt wird.
Der Grüne Silvaner, eine der ältesten Sorten der Welt, ist heute der Stolz des Weinbaugebiets von Orahovica. Diese Sorte ist sehr empfindlich in Bezug auf das Terroir, und gerade hier hat sie einen idealen Lebensraum gefunden, in dem sie von Weltönologen ausgezeichnete Premium-Weine entstehen lässt. Kann man überhaupt Orahovica erwähnen, ohne an den Grünen Silvaner zu denken?
Die Weinsorten, die wir in PP Orahovica anbauen, sind:
Welschriesling, Blaufränkisch, Pinot gris, Rheinriesling, Sauvignon, Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Grüner Silvaner.
Die Legende der Rosenstadt
Der Legende nach suchte ein reicher Adliger nach einer Möglichkeit, an der Stelle, an der sich vor sehr langer Zeit seit Jahrhunderten Feen versammelt hatten, ein Schloss zu bauen. Seine Versuche waren vergebens, weil die Feen nachts mit ihren Zaubereien alles zerstörten, was tagsüber gebaut wurde. Nach einer langen und anstrengenden Zeit gelang es niemanden, auch nur einen Stein auf den anderen zu legen, ohne dass sie von einer Fee umgeworfen wurden. Der Adlige wandte sich an den weisen alten Mann, der ihm sagte, er solle am Morgen dem Ochsen folgen und sein Schloss an dem Ort bauen lassen, an dem sich der Ochse ausruhen würde. Beiläufig sagte er ihm, dass eine der Feen nicht gefährlich sei und dass er sie nicht verletzen dürfe.
Nach einer langen und anstrengenden Zeit gelang es niemanden, auch nur einen Stein auf den anderen zu legen, ohne dass sie von einer Fee umgeworfen wurden. Der Adlige wandte sich an den weisen alten Mann, der ihm sagte, er solle am Morgen dem Ochsen folgen und sein Schloss an dem Ort bauen lassen, an dem sich der Ochse ausruhen würde. Beiläufig sagte er ihm, dass eine der Feen nicht gefährlich sei und dass er sie nicht verletzen dürfe.
Am nächsten Morgen folgte der Adlige dem faulen und langsamen Ochsen. Nach einer Weile legte sich der Ochse in den Schatten eines Heckenrosenbaums, der in eine Weinrebe mit alten Wurzeln gewickelt war, welche für ihre saftigen Trauben und ihre reiche Ernte bekannt war. Der Adlige begann sofort, ein Schloss um die Weinrebe herum zu bauen, und für eine Weile lief alles so, wie er wollte. Doch eine Fee namens Rose, die diesen Ort, den Schatten der Weinrebe und ihre Früchte liebte, versuchte ständig, diesen Ort von den dicken Mauern zu befreien. Der Adlige wollte das nicht länger ertragen und eroberte die Fee. Er mauerte sie in den höchsten Turm ein, damit er sein Bauwerk endlich fertigstellen konnte, ohne die von den Feen zugefügten Qualen ertragen zu müssen.
Aber in seiner Wut vergaß er die Worte des alten Mannes und sein Glück hielt nicht länger als einen Tag an. Ein großer Stein von der Spitze der Burg, in der sich Rose befand, tötete ihn sofort. Der böse Adlige geriet schnell in Vergessenheit – heute kennen wir nicht einmal seinen Namen. Doch der Name der Fee Rose blieb in unserer Erinnerung. Die Legende von ihr und ihrem Namen lebt mit der Rosenstadt (kroat. Ružica grad) weiter.
Und was geschah mit dem Rosenbaum und der alten Weinrebe? Sie brachte weiterhin Trauben hervor. Die Einheimischen erweiterten nämlich ihre Weinberge daraus und machten einen ausgezeichneten Wein, der bis heute erhalten geblieben ist.
Und das ist noch nicht alles. Es wurde nämlich festgestellt, dass die Rebe so fruchtbar und gesund ist, weil die Rose rechtzeitig ankündigt, wann die Rebe von Schädlingen oder Krankheiten befallen werden könnte.
Und das ist das Geheimnis der fruchtbaren Weinberge. Jeder, der eine Weinrebe aus der Rosenstadt für seinen Weinberg nahm, nahm auch eine Rose für die Gesundheit der Rebe mit sich. Die schöne Legende der Fee Rose lebt auch heute noch und in Erinnerung an die Fee Rose bauen wir Rosensträucher in unseren Weinbergen an, welche unsere Trauben vor Krankheiten und Schädlingen schützen.















